Nach der Berechnung von
wird mit Hilfe der Metropolis Methode entschieden,
ob das Teilchen mit seinem Nachbarn den Gitterplatz
tauschen darf.
Ist
negativ, hat eine Energie-Abnahme nach dem
Tausch statt gefunden. In diesem Fall wird immer getauscht.
Ist
größer oder gleich Null wird nach der Monte Carlo
Methode entschieden, ob getauscht wird oder nicht.
Dazu wird die Wahrscheinlichkeit
für einen Tausch
berechnet.
Es wird nun eine Zufallszahl zwischen 0 und 1 generiert,
falls sie kleiner als der Boltzmann-Faktor
ist,
wird getauscht, ist sie größer wird nicht getauscht.
Der Metropolis-Algorithmus ist eine Monte Carlo Methode,
die es ermöglicht, daß Tauschvorgänge
stattfinden, welche die innere Energie des Gittergases erhöhen.
In Abbildung 1.4 S.
sieht man
den Grafen der Exponentialfunktion
.
Der Wert von
legt die Position auf der
-Achse fest.
Die Position auf der
-Achse wird durch eine Zufallszahl
zwischen Null und Eins bestimmt.
Aus diesen beiden Werten erhält man einen Punkt
mit den Koordinaten
und
.
Der Verlauf der Exponentialfunktion beschreibt die obere Grenze,
wo dieser Punkt noch als ``Treffer`` gewertet wird.
ist die Wahrscheinlichkeit mit der ein Treffer erzielt
werden kann.
Betrachtet man den Grafen ausgehend von
bis
,
nimmt
exponentiell ab.
Für sehr kleine
ist es fast unwahrscheinlich, daß
ein solcher Punkt unterhalb der Exponentialfunktion liegt.
Ist
nahe Null, ist
sehr hoch.
Die Größe der Energieänderung hängt wiederum von der Größe der Wechselwirkungskonstanten ab. Ein Beispiel an dem man diese Abhängigkeit gut erläutern kann, ist die flüssig-flüssig Phasengrenze, die anschließend vorgestellt wird.