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1.2.2 Tauschvorgang

Bei jedem Simulationsschritt suchen sich die einzelnen Teichen nach dem Zufallsprinzip einen der vier nächsten Nachbarn aus.

Zwischen den Teilchen ist eine Wechselwirkung, in Form einer Wechselwirkungskonstante $ \omega$, vorhanden. $ \omega$ kann eine reelle Zahl im Bereich zwischen $ -\infty$ und $ +\infty$ sein. Ist der Wert negativ herrscht eine Anziehungskraft zwischen den Teilchen, bei positiven Werten stoßen sie sich ab. Ist $ \omega = 0$ besteht keine Wechselwirkung.

Bei Teilchen $ a$ wird das Nachbarteilchen $ b$ zum Tausch vorgeschlagen. Für Teilchen $ a$ werden nun die Wechselwirkungskonstanten $ \omega_{a1,...,a3}$ seiner drei Nachbarn zusammengezählt. Dabei wird die Wechselwirkung zwischen $ a$ und $ b$ ( $ \omega_{ab}$) nicht beachtet. $ E_a$ ist die Energie von Teilchen $ a$:

$\displaystyle E_a = \omega_{a1} + \omega_{a2} + \omega_{a3} $

Vom Nachbarteilchen $ b$ wird ebenfalls die Energie berechnet und $ \omega_{ab}$ hinzuaddiert.

$\displaystyle E_b = \omega_{b1} + \omega_{b2} + \omega_{b3} + \omega_{ab} $

Die Summe beider Energien ist die Zustandsenergie des Teilchens $ a$ und seines Nachbarteilchens $ b$.

$\displaystyle E_{old} = E_a + E_b $

Die Teichen tauschen ihre Position. Teilchen $ a$ nimmt nun die Position des Teilchens $ b$ ein und umgekehrt. Es entsteht eine neue Gitterkonfiguration, aus der sich eine neue Zustandsenergie $ E_{new}$ ergibt. $ E_{new}$ wird nach der gleichen Methode wie $ E_{old}$ berechnet. Man erhält die Energiedifferenz $ \Delta E$ zwischen beiden Zuständen:

$\displaystyle \Delta E = E_{new} - E_{old} $



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Thomas Volk