Da es sich bei einem Gittergas um ein sehr kleines System
mit wenigen Teilchen handelt, spielt der Einfluss der
Randgebiete eine große Rolle.
Es gibt zwei Methoden, den störenden Einfluss
zu kompensieren.
Die Teilchen werden am Rand gespiegelt.
Falls sich ein Teilchen am Gitterrand befindet,
bekommt es sein eigenes Spiegelbild vorgesetzt.
Bei der zweiten Methode werden die gegenüberliegenden
Gitterränder miteinander verbunden. Das Gitter wird
sozusagen eingerollt. Ein Teilchen kann von einem
Gitterrand zum gegenüberliegenden Rand wandern.
Dies bezeichnet man als zyklische Randbedingung.
(siehe Abb. 1.3 S.
).
Für die Simulation einer vertikalen Flüssig-flüssig Phasengrenze sind die Randgebiete so eingestellt, daß der linke und rechte Rand jeweils gespiegelt und der obere mit dem unteren Rand verbunden ist (zyklische Randbedingung).