Um mit der Monte Carlo Methode
zu berechnen, betrachtet man einen
Kreis, der von einem Quadrat umgeben ist, welches den Kreisdurchmesser
als Kantenlänge hat. Zu Vereinfachung der Berechnung wird nur ein
Viertel des Quadrates untersucht
(siehe Abb. 1.1 S.
).
Die Kantenlänge des Quadratviertels beträgt so genau
.
Man setzt Punkte in das Quadratviertel, deren Koordinaten zufällig gewählt wurden. Bei einer ausreichenden Anzahl an Zufallspunkten stellt sich folgendes Verhältnis ein:
Die Fläche des Kreises lässt sich aus
errechnen, für
ein Viertel gilt
. Folgendes Verhältnis gilt:
Die Gleichung lässt sich nach
umformen:
Dieses Verfahren lässt sich sehr leicht in einem kleinen Programm
realisieren. Dazu muß man eine Schleife konstruieren, welche eine
festgelegte Anzahl von Schritten durchläuft. Bei jedem Schritt
wird ein Zufallspunkt mit den Koordinaten
und
generiert.
Um die Rechnung möglichst einfach zu machen, gibt man dem Radius
den Wert Eins. Also darf
bzw.
nur einen Wert im Bereich
zwischen Null und Eins annehmen.
Die meisten Zufallsgeneratoren liefern standardmäßig nur Zahlen zwischen Null und Eins. Ob der Punkt auf der Kreisfläche liegt, lässt sich mit Hilfe des Satzes von Pythagoras ausrechnen:
Ist die Entfernung zum Kreismittelpunkt größer als der Radius,
liegt der Punkt außerhalb der Kreisfläche.
Jeder Punkt der die Kreisfläche trifft wird mit einem Zähler mitgezählt.
Das Java-Programm mc_pi.java
berechnet auf diese Wiese
.
Je mehr Berechnungsschritte verwendet werden, um so genauer ist das Ergebnis: