Mit Hilfe des Ising Modells können die magnetischen Eigenschaften
von Stoffen wie z.B. von Eisen (Fe) oder Chromdioxid (CrO
), gezeigt
werden.
Es handelt sich dabei um einen kollektiven Magnetismus, das bedeutet,
daß in einem Feststoff zwischen den Spins eine Wechselwirkung
vorhanden ist.
Die Spins werden von einem äußeren elektrischen
Feld beeinflusst und
können nur zwei unterschiedliche Ausrichtungen
haben.
Das Gitter-Gas hat im Ising Modell gesonderte Eigenschaften.
Das Gitter ist hier nicht mit Teilchen, sondern mit
Spinausrichtungen besetzt
(siehe Abb. 1.5 S.
).
Die Spins behalten ihre Position, können aber ihre Ausrichtung ändern (flippen). Ob ein Spin flippt, hängt von dem Einfluss seiner nächsten Nachbarn ab. Wie beim Teilchen-Gitter wird die Energie-Differenz über die Wechselwirkungskonstante errechnet. Die Spins ändern ihre Ausrichtung, wenn die innere Energie abnimmt. Energetisch ungünstige Prozesse werden auch hier durch den Metropolis Algorithmus zugelassen.
Als zusätzlicher Parameter wirkt die äußere elektrische
Feldkonstante
auf alle Spins ein.
Je nachdem welches Vorzeichen für
gewählt wird,
wird die entsprechende Spin Ausrichtung bevorzugt.
Je größer
ist, desto größer ist der
Einfluss auf die Spins.
Flippen die Mehrzahl der Spins in eine Richtung,
handelt es sich um Ferromagnetismus.
Sind die Ausrichtungen der Spins durchmischt, handelt
es sich um Antiferromagnetismus.